1992  |  RECOM ART PHILOSOPHY  |  PHOTODESIGN AND TECHNIK WROTE  |  

It all began in 1987, when Thomas Saalfrank and Michael Fritz set off in the direction of independence. First improvised with a lot of personal effort and the best black and white prints you could get for money in the Stuttgart area. The two-man show has meanwhile turned into a mixed team of nine competitors. The new recom is based on a factory site in Ostfildern – modern, functional and yet individual, like a creative workshop should be.

As before, enlargements are made and conventional composings are created. Black and white conversions, scans and system modifications are the order of the day. These are, one could say, the finger exercises that guarantee the know-how, Michael Fritz describes the day-to-day business and at the same time refers to the further areas of the range of services: Due to the experience in dealing with the most different techniques and materials – and probably also due to the constellation of the employees – recom today is concerned with an important bit more.

The focus is no longer only on image editing and processing, but in particular on image formation. In intensive contact with photographers and other creative people, recom wants to search for and find new, still uncharted paths. We have taken it into our heads to actively influence the creative process of making pictures. recom not only wants to participate, but rather to participate. The aim is to create new pictorial worlds that can emerge through new electronic media combined with old photographic methods. recom wants to pose questions and raise questions.

Away from clumsy simulation on the screen to a synthesis of media – the ancient and the new generation. recom is firmly connected with photography. Ultimately, it is not about new technology, but about learning new ways of seeing. This is in the foreground. In this sense we see ourselves as a kind of workshop, experimental laboratory, witch’s kitchen, test bench, as a place where everything is allowed – except to wear blinkers. Every means and every technology are right for us to turn an idea into what it is. Maybe we’re dreamers in this respect, but we have our fucking fun with it!

2019  |  SPLICED WAXED DITONE  |  DITONE: Since 2002, recom ART has gathered special expertise on the production of inkjet prints. The inkjet prints carry the market-established official name “DITONE”. A special data preparation and color control ensure optimum color rendition. For almost a decade now, recom ART has been sealing their DITONE prints with a special wax, so that the coating and pigments are protected from external influences. SPLICING: The procedure for splicing is as follows: The image is printed in several parts and then glued together. Subsequently this combined print is reverse laminated onto a panel. The peculiarity is that after the mounting the seams are almost invisible as they are lying on one equal level. Unevenness in the seam, that would otherwise become visible as a reflective edge, is not existent. RESULTS: The advantage of this processing lies in the fact that one can retouch the actual artwork in case of a damage at any time and then subsequently polish the surface with the wax again. This procedure enables the replacement of the frame and glass or acrylic pane at any time regardless of the actual artwork as they are separate, autonomous pieces with no influence on one another. In research studies done by recom ART, the used materials have been tested both individually and in combination, in order to ensure durability and to avoid any unintended reactions between substances. | further information  |  FineArtPrinter 04/19  |

2019  |  VIRTUELLE AUSSTELLUNG  |  Basierend auf unserer Digitalisierung und Bildbearbeitung arbeiten wir auch mit Virtueller Realität. Aus den aufbereiteten Bildern werden Ausstellungen simuliert und arrangiert, die auch durch VR-Brillen erlebbar sind. Weitere Anwendungen wie Multimedia-Displays und Touchscreens können ergänzt werden. Erstmals beschäftigen wir uns intensiv mit diesem Thema für eine Ausstellung im Kirchner Museum Davos, die auch Gegenstand der Bachelorarbeit eines recom/recom ART-Mitarbeiters ist. 

2019  |  SFMOMA „REPRINTING“  |  recom ART nimmt am “The Artist Initiative Symposium on Photography: Reprinting Color Photographs as a Preservation Strategy” im San Francisco Museum of Modern Art (SFMOMA) teil. Wir halten einen Vortrag über die Sichtweise eines Produzenten auf die Möglichkeiten des Nachdrucks von Farbfotografien. Das Symposium beschäftigt sich mit dem Thema der Nachproduktion beschädigter Fotokunstwerke als eine Erhaltungsstrategie, die zunehmend zu einem Thema der Konservierungsforschung und zu einem Diskussionsthema unter Konservatoren, Kuratoren und Künstlern geworden ist. Die Künstlerinitiative des SFMOMA zielt darauf ab, den Ansatz des Museums beim Nachdrucken und im weiteren Sinne beim Erwerb, der Verwaltung und der Präsentation zeitgenössischer Fotografie neu zu definieren. In der ersten Phase des Projekts befragte ein interdisziplinäres Team von Kuratoren, Konservatoren und Kunsthistorikern Fotografen, die daran interessiert sind, ihre Arbeiten in der Sammlung von SFMOMA neu zu drucken. In einer zweiten Phase des Projekts trifft sich das Team mit Kollegen aus amerikanischen und europäischen Kunstinstitutionen, um Ergebnisse auszutauschen und mehr über ihre Erfahrungen zu erfahren. Das Symposium soll den Austausch der Forschungsergebnisse ermöglichen und Künstler, Kuratoren, Restauratoren und andere aus dem Bereich der Fotografie einladen, einen Beitrag zu leisten und eine offene Diskussion über dieses wichtige Thema zu führen.  | www.sfmoma.org | Transcript Markus Paul Müller  |

2019  |  MATERIALALTERUNG  |  Wir erhalten erste Ergebnisse aus bisher zwei Jahre andauernden Tests und Evaluationen in Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern, u. a. der Studiengang „Konservierung und Restaurierung von Kunstwerken auf Papier, Archiv- und Bibliotheksgut“ an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Im Rahmen der Bachelor-Arbeit „Rahmung von Großfotos“ von Franziska Leidig (betreut durch Dr. Ute Henniges und Prof. Dr. Irene Brückle) wurden Klimaalterung sowie Lichtalterung an den von uns für unsere Produktionen verwendeten Materialien durchgeführt. Dafür wurden die Materialien einzeln und in Materialkombinationen getestet. Getestet wurde wie folgt. KLIMAALTERUNG nach ISO 5630-3: Es handelt sich um ein Verfahren zur beschleunigten Alterung. Die Testmaterialien werden über einen Zeitraum von vier Wochen 80 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit ausgesetzt, um Alterungserscheinungen an den Materialien schneller ablesen zu können als sie unter regulären klimatischen Bedingungen zw. ca. 22 – 24 °C und 55 – 60 % rel. relativer Luftfeuchtigkeit auftreten würden. LICHTALTERUNG nach EN ISO 105-B02: Es handelt sich um ein Verfahren zur beschleunigten Alterung. Die Testmaterialien werden über einen Zeitraum von 240 Stunden und bei einer Temperatur von 50 °C einer Bestrahlungsstärke von 420 nm auf 1,10 W/m2 bzw. rund 100.000 Lux ausgesetzt, um Alterungserscheinungen an den Materialien schneller ablesen zu können als sie unter regulären Lichteinflüssen auftreten würden. ODDY-TEST: Er basiert auf dem Prinzip einer beschleunigten Korrosion eines Indikators (Blei-, Kupfer und Silberplättchen), der zusammen mit dem Probenmaterial in einem abgeschlossenen Luftraum gelagert wird. Dabei sind die beschleunigten Faktoren zu einem das niedrige Luftvolumen, zum anderen bestimmte klimatische Bedingungen. Durch eine kleine Menge Wasser im Testgefäß wird die relative Luftfeuchtigkeit auf bis zu 100 % gesteigert, die Temperatur liegt konstant bei 60 °C. Die Testdauer beläuft sich auf 28 Tage. Ermittelt wird das Potenzial der zu testenden Materialien zur Freisetzung von Schadgasen. Finanziert werden konnte diese Kooperation durch Zuwendungen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Rahmen der Projektförderung „KMU-innovativ Einstiegsmodul“.

2018  |  HELVETIA DIGITALISIEURNGPROJEKT IM KUNSTMUSEUM BERN  |  Wir führen ein weiteres großes und mehrwöchiges Digitalisierungsprojekt mit dem Cruse-Scanner durch. Das Projekt Meret Oppenheim digital stellt die Vielfalt der Materialität und der künstlerischen Techniken von Meret Oppenheim ins Zentrum. Ihre heterogene Schaffensweise geht mit einer künstlerischen Offenheit einher, die bis heute ausstrahlt. Die experimentelle Herangehensweise in der materiellen Umsetzung führte zu einer erhöhten Fragilität der Werke, der sich die Künstlerin sehr bewusst war und mit großer Sorgfalt begegnete. Das Kunstmuseum Bern beherbergt 347 inventarisierte Objekte der Künstlerin aus den Jahren 1930-1985. Über die Laufzeit von vier Jahren (2017 – 2021) werden die Werke eingehend begutachtet und digitalisiert. Die kreative Kombination verschiedener Digitalisierungsverfahren mit Fokus auf explizit farbverbindliche Referenzdaten dient als vielversprechendes Instrument, die Erhaltung der Werke und ihre nachhaltige öffentliche Präsentation und Vermittlung eng zu verknüpfen. Im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren lassen sich heute über die einmalige hochauflösende Direkterfassung (Direkt-Scan) Oberflächentexturen des Papiers oder der Farbe sowie auch Knicke und feine Risse detailgetreu abbilden. Die farbrichtigen Dateien dienen als Grundlage für ein langfristig angelegtes möglichst objektives Zustands-Monitoring. Über die Implementierung eines exemplarischen Workflows innerhalb des Museums werden wir darüber hinaus das große Potential der Digitalisate für innovative Vermittlungsformen ausloten.  |  MERET OPPENHEIM DIGITAL  |

2018  |  BFF MASTERTAPES C. v. ALVENSLEBEN  |  In der dritten Folge »MASTER TAPES« trifft BFF-Professional-Mitglied Peter Schulte auf BFF-Ehrenmitglied Christian von Alvensleben. »Christian von Alvensleben gehört zu den beständigsten Größen des deutschen Fotodesigns und zu den universellsten.« So beschreibt ihn die Designzeitschrift NOVUM. Der Künstler lebt in Schleswig-Holstein und arbeitet seit 2006 mit seiner Frau Helga ausschließlich an freien Fotografie Projekten. 2009 wurde er vom Art Directors Club Deutschland für sein Lebenswerk geehrt.

2018  |  PARIS PHOTO  |  Wir präsentieren den Prototypen eines großformatigen fotografischen Handabzugs im Format 200 x 600 cm auf der Paris Photo. Mit unserem hiermit vorgestellten neuen Konzept einer nachhaltigen Großformatproduktion setzen wir neue Maßstäbe. Die verwendete Rahmenkonstruktion aus Aluminium und einer Acrylglasur schützt die fotografische Arbeit und ermöglicht den Transport und das Aufhängen getrennt vom Dekorrahmen. Nur wenige voneinander getrennte, archivfeste und langlebige Komponenten werden verwendet. Die fotografische Arbeit besteht als Original selbst. In einem Forschungsprojekt zum Thema „Nachhaltige Rahmung von Großformatdrucken” kooperiert recom ART mit der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und deren Studiengang „Konservierung und Restaurierung von Kunstwerken auf Papier, Archiv- und Bibliotheksgut“. Kernpunkte sind die Fixierung der Drucke in der Aluminiumrahmenkonstruktion und der Einfluss von Rahmenmaterialien auf die Alterungseigenschaften von Abzügen.

2018  |  FORSCHUNGSARBEIT MIT DER STAATLICHEN AKADEMIE DER BILDENDEN KÜNSTE STUTTGART  |  Unsere Produktion setzt sich auch mit der Frage des Umgangs mit dem kulturellen Erbe auseinander. Als Produzent befinden wir uns an einem verantwortungsvollen Ausgangspunkt, der über die Langlebigkeit der von uns produzierten Kunstwerke mitentscheidet. Aus diesem Grund stehen wir stets in engem Austausch mit Künstlern, Sammlern, Konservatoren und Restauratoren. Zusammen mit der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und deren Studiengang „Konservierung und Restaurierung von Kunstwerken auf Papier, Archiv- und Bibliotheksgut“ haben wir bereits zum Thema „Nachhaltige Rahmung von Großformatfotos“ geforscht und einen daraus entwickelter Prototypen auf der Paris Photo 2018 vorgestellt. Unser aktuelles Forschungsprojekt, ebenfalls in Kooperation mit der abk Stuttgart, befasst sich umfassend mit der Umsetzung von Neuproduktionen beschädigter Fotoarbeiten. Unser diesbezügliches Konzept haben wir im Mai 2019 auf Einladung des San Francisco Museum of Modern Art im Rahmen des „Artist Initiative Symposium on Photography: Reprinting Color Photographs as a Preservation Strategy“ vorstellen und erstmals der Öffentlichkeit zugänglich machen können. Im Moment beschäftigen wir uns auch mit der Langlebigkeit von Großfotografien hinsichtlich den bei der Produktion verwendeten Materialien. Hier planen wir ein weiterführendes Forschungsprojekt.

2018  |  AUFHÄNGESYSTEM  |  Für die Wandmontage bieten wir unser selbst entwickeltes Aufhängesystem an. Dieses ist mit 16 und 35 mm Abstand zur Wand erhältlich. Zur Ausrichtung an der Wand kann es mit einer Wandhalterung und Nivellierschrauben kombiniert werden.

2018  |  GROSSFORMATKASCHIERUNG ACRYLGLAS CONTI GS  |  Silikonkaschierungen mit Acrylglas sind je nach Material und Größe (glänzend, matt und kratzfest) in bis zu 245 x 600 cm erhältlich. Wir verwenden ausschließlich hochwertiges Acrylglas. Das glänzende Acryl ist ein gegossenes Material, in matt bieten wir UV 100 Gallery AR oder auf Wunsch auch entspiegeltes Museumsacryl an.

2018  |  GROSSFORMATKASCHIERUNG  |  In unserer eigenen Kaschierabteilung beschäftigen wir uns mit verschiedenen Veredelungstechniken von empfindlichen und modernen Materialien im Großformat. Großformatige Kaschierungen bieten wir bis zu einer Breite von 265 cm an. Die Kaschierung ist für alle Arten von Drucken möglich. Wir kaschieren hauptsächlich auf Aluminiumverbund und Aluminium. Natürlich sind wir offen für andere Materialvorschläge.

2018  |  NASSKASCHIERUNG UND HOCHGLANZTROCKNUNG SCHWARZ-WEISS-ABZÜGE  |  Silbergelatineabzüge können bis zu 140 x 450 cm vergrößert werden. Nasskaschierungen auf Aluminiumverbundplatten bieten wir dafür bis zu einer Größe von 137 x 300 cm an. Es wird ein archivfester Klebstoff verwendet. Durch Wässerung kann der Abzug auch wieder von der Platte gelöst werden. Eine der speziellen Schwarz-Weiß-Oberflächenveredelungstechniken der recom ART ist die Hochglanztrocknung von Silbergelatineabzügen, die bis zu einer Breite von 75 cm möglich ist. Darüber hinaus haben wir eine Technik entwickelt, um hochglänzend getrocknete Silbergelatineabzüge nass zu kaschieren, ohne dabei die hochglänzende und reflektierende Oberfläche zu verlieren. Auch Heißkaschierungen auf Aluminiumverbund, Aluminium und Museumskarton gibt es bei uns.

2017  |  MIETLABOR SCHWARZ-WEISS UND COLOR  |  Die Labore von recom ART können für persönliche Arbeiten gemietet werden. Das jüngste Projekt in den Laboren von recom ART war die Produktion der großformatigen Arbeiten „Future Perfect” von Taiyo Onorato und Nico Krebs, die in der Galerie Sies + Höke in Düsseldorf gezeigt wurden. Taiyo und Nico arbeiteten in unserem Color-Labor mit dem DURST Horizontalvergrößerer und mit 8 x 10 Inch-Negativen und verwendeten unseren tageslichthellen Abstimmraum. Neben der analogen wurden auch andere Techniken wie Laser-Projektionen, Bürsten und sogar Sonnenschutz-Crème eingesetzt.

2017  |  PROOF SYSTEM COLOR UND SCHWARZ-WEISS-ABZÜGE  |  Für unsere Kunden, insbesondere die internationalen Künstler, bieten wir die Installation unseres speziellen Proof Systems vor Ort an. Das Proof System simuliert unsere C-Prints, Schwarz-Weiß-Abzüge und DITONE-Drucke im eigenen Studio des Kunden unmittelbar während der Kreativprozesse und vor dem endgültigen Druck bei recom ART. Als Grundlage für die Umsetzung des WORKFLOWS verwenden wir ein optimiertes Farb-Chart mit unserem brandneuen BARBIERI SPECTRO LFP QB.

2017  |  PRODUKTIONS-DATENBANK  |  Für spätere Produktionen von Editionen und den Nachdruck beschädigter Werke werden alle produktionsrelevanten Informationen jedes Bilds und Projekts in einer selbst programmierten Datenbank gespeichert. Es erfolgt eine präzise Dokumentation aller Details und Produktionsschritte. Dazu gehört auch eine physische Referenz im Kühllager. recom ART empfiehlt ihren Kunden, das daraus erstellte Produktionsdatenblatt der Originalvorlage beizufügen.

2017  |  HANDABZUG C-PRINT  |  Mit demselben Anspruch der Wiederholbarkeit und Genauigkeit wie beim Schwarz-Weiß-Labor wird nun auch ein Color-Labor aufgebaut. Die Idee der Farbseparation, also der Ausbelichtung des Rot-, Grün- und Blau-Kanals auf Negative, wird hiermit neu etabliert und wiederbelebt. Die Bildproduktion von Original- als auch von REANALOG-Negativen ist möglich. Die maximale Belichtungsbreite beträgt 6 m.

2017  |  HOSTERT PRO RA4 RELOADED  |  In enger Kooperation mit HOSTERT PRO wird, wie bereits bei der Maschine in der Schwarz-Weiß-Entwicklung, die Entwicklung im RA4-Prozess so optimiert, dass eine höhere Cyan-Dichte erreicht und die Schwierigkeit der archivgerechten Wässerung von C-Prints und Transmaterialien gelöst wird.

2017  |  LIGHTJET 500 XL  |  Der LIGHTJET 500 XL wird hard- und software-technisch so umgebaut, dass er durch modernste Laser-Technologie einen 10 % größeren Farbraum als bisher aufs Papier belichtet. Durch eine tägliche Prozesskontrolle wird eine Wiederholbarkeit und Genauigkeit von 98 % erreicht.

2017  |   GRÜNDUNG RECOM ART  |    Die Kunstproduktionsabteilung recom ART gründet sich als eigenständiges Unternehmen aus.

2017  |  EPSON IMAGEFILM  |  Wir teilen unsere Erfahrungen mit dem neuen Drucker SureColor P20000 mit EPSON. Es ist eine Freude und kleine Ehre, diesen Drucker als eines der ersten Unternehmen testen zu dürfen.

2017  |  COLOR-LABOR  |  Im Zuge der Veränderungen auf dem Fotolabormarkt entscheidet sich die recom ART für die Neuentwicklung eines modernen Color-Labors und baut dieses unter viel Eigenleistung in einer neuen eigens dafür vorbehaltenen Etage auf.

2016  |  ORTHOFILM  |  Für eine Arbeit von Axel Hütte verwendet recom ART Orthofilm, der wie ein Diapositiv als Großformat ausbelichtet und auf eine hochglanzpolierten Edelstahlplatte kaschiert wird. Die Lichteffekte entstehen ausschließlich durch Reflexionen des Tageslichts auf der Platte, auch wenn es fast wie ein Leuchtkasten anmutet. Während helle Bereiche transparente Bereiche des Films sind, bestehen dunkle Bereiche aus geschwärztem Silber. Orthofilm eignet sich für hochwertige Druckverfahren wie Platindrucke oder Zyanotypien, da er eine hohe Auflösung bietet. Er ist bis zu einer Rollenbreite von 100 cm erhältlich.

2015  |  GRISEBACH  |  Fotografien und Druckgrafiken werden das erste Mal durch recom für das Auktionshaus Grisebach digitalisiert. Mit dem Cruse-Scanner wird mithilfe des Referenz-Scans ein farbverbindliches Digitalisat der größeren Arbeiten erstellt, während der mobil einsetzbare DOM vor Ort für kleinformatige Werke verwendet wird.

2015  |  SW DIGITALIE RESTAURIERUNG  |  Heinrich Heidersbergers Tankstelle wurde damals auf Glasnegativ belichtet und ist über die Jahre beschädigt worden. Als exemplarisches Beispiel für die Präsentation des REANALOG WORKFLOWS für die Ausstellung auf der EXPONATEC 2015 digitalisieren wir diese Glasplatte, restaurieren das Motiv digital, erstellen ein neues REANALOG Negativ und fertigen davon einen Silbergelatineabzug an. Als Vorlage dient uns ein Originalabzug von Heinrich Heidersberger selbst.  |  Heinrich Heidersberger Institut  |  Jahresbericht 2015 Heinrich Heidersberger Institut  |

2015  |  REANALOG WORKFLOW  |  Der Erfolg der Erstellung von Schwarz-Weiß-Negativen aus digitalen Daten führt zum Aufbau eines neuen Schwarz-Weiß-Labors mit einer neu entwickelten maschinellen Papierentwicklung, einer maschinellen Papiertrocknung ohne Formverzug sowie der Heiß- und Nasskaschierung von Barytabzügen. Der hierbei etablierte REANALOG WORKFLOW besteht dabei in der Kombination aus analogem und digitalem Farbmanagement. Der erste Abzug vom Negativ weist eine Farbrichtigkeit von nahezu 95 % zur digitalen Datei auf.  | PHOTONEWS Heft 4/2015  |

2015  |  DOM  |  Mit dem DOM wird ein in sich geschlossenes Reproduktionssystem zur Digitalisierung von Kunstwerken als mobile Scan-Möglichkeit für den Einsatz vor Ort angeboten. Durch die hierin verwendete D-FACE-Technologie sind verschiedene Ausdrucksformen der Objekte in Bezug auf Licht und Struktur möglich. Der DOM ist auch für die Anwendung in der Werbung geeignet, z. B. über die D-FACE App.

2014  |  REFERENZSCAN HIRSCHHORN-PROJEKT  |  Wir arbeiten an einem weiteren Digitalisierungsprojekt für die Kunstsammlungen Nordrhein-Westfalen mit dem K 21. Das Kunstwerk „Instensif-Station“ von Thomas Hirschhorn ist begehbar, erstreckt sich über zwei Ausstellungsräume und ist seit 2010 permanent in der Sammlung ausgestellt. Der Künstler verwendete verschiedenste aus konservatorischer Sicht höchst unbeständige und schnell alternde Alltagsmaterialien wie Klebebänder und -folien, Bauschaum, Sprühfarbe und Floristenfolie. Dies gehört zu seinem künstlerischen Konzept, führt aber auch zu einer den Künstler störenden Veränderung wie bspw. der Intensität des roten Farbauftrags mit Filzstift und Kugelschreiber. Diese Situation mündet in Restaurierungen und Überarbeitungen der Collagen im Beisein des Künstlers. Nach Abschluss dieser Maßnahmen kommt unser Referenz-Scan mit Cruse zum Einsatz, um das Kunstwerk im nun vorliegenden Zustand als Digitalisat zu dokumentieren. Ausfoliert werden die Werke farbgetreu erfasst und so für kommende Generationen halt- und erlebbar gemacht, auch wenn die Originalmaterialien dem weiteren materialtypischen Verfall unterliegen.  | RESTAURO 08/2015  |

2014  |  SYMPOSIUM  |  In der Reihe der Symposien der DZ Bank Kunstsammlung gibt es auch eines zum Thema „Reproduktion in der Fotokunst. Erhalt des Originals, Neuproduktion oder Interpretation?“ Es wurde in Zusammenarbeit mit Marjen Schmidt (Fotoingenieurin und Restauratorin, Vorsitzende der Sektion Geschichte und Archive der Deutsche Gesellschaft für Photographie DGPh entwickelt. In vier Diskussionsrunden setzt man sich mit verschiedenen Sachverhalten zum Thema auseinander. An einer sich an den Vortrag „Die wechselnden Techniken bei Produktion und Reproduktion in der Fotografie“ von Prof. Dr. Rudolf Gschwind (Professor, Digital Humanities Lab, Basel, Schweiz) anschließenden Diskussionsrunde nimmt auch recom teil. Gesprochen wird über die Frage der Erhaltung oder Reproduktion nach neuesten Techniken und die Präzisierung von technischen Begriffen in der Fotografie. Der Austausch findet zwischen Repräsentierenden aus Produktion, Kunst, Restaurierung, Institutionen und Wissenschaft statt.  | https://www.dzbank-kunstsammlung.de/de/sammlung/symposium

2013  |  UMZUG NACH BERLIN  |  Die Kunstproduktion der recom, die Abteilung recom, verlegt ihren Standort von Stuttgart nach Berlin. Sie bezieht zunächst 1.300 Quadratmeter. In den folgenden Jahren werden ein Schwarz-Weiß-Labor, ein Color-Labor und eine Großformatkaschierung aufgebaut und die Flächen auf 2.500 Quadratmeter erweitert.

2011  |  Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen lässt in einem Pilotprojet ein Konvolut von 99 Werken Paul Klees durch die recom digitalisieren. Es handelt sich um die Werke, die 50 Jahre zuvor den Grundstock der Sammlung bildeten. Vorteile sieht das Haus sowohl im konservatorisch als auch im Marketing-Bereich. So dient die genaue Oberflächendokumentation als Referenz dafür, um über einen längeren Zeitraum Schäden oder Veränderungen am Kunstwerk zu beurteilen. In der Vergrößerung auf dem Computerbildschirm ist jedes Staubkorn, jeder Riss, jede Druckstelle und jede feine Papierfaser erkennbar und Marketingabteilungen können mit den „Digitalisaten“ Kataloge, Prospekte, Plakate oder virtuelle Museumsrundgänge im Internet bestücken.  | Kunst- Klee als Scan – Digitale Revolution im Museum – Diverses – FOCUS Online  |

2009  |  TEXTE ZUR KUNST  |  Bereits seit 2009 produzieren wir regelmäßig die meist 100 Stück umfassenden Editionen für Texte zur Kunst. Diese geben wir als DITONE-Drucke aus. Bisher umfasste dies Arbeiten von Norbert Bisky, Jutta Koether, Franz Erhard Walther, Jorinde Voigt, Albert Oehlen, K. O. Götz, Thomas Struth, Amy Sillman, Sean Landers, Ed Ruscha, Katharina Grosse und Cecily Brown. Oft handelt es sich um eher kleinformatige Arbeiten zwischen 20 x 30 und 60 x 90 cm. Die Editionen erfreuen sich großer Beliebtheit und sind daher oft schnell vergriffen. Wir freuen uns und sind gespannt auf die Produktionen der nächsten Jahre. Hier zu sehen ist Jorinde Voigt‘s „Situationsstudie IX“ aus dem Jahr 2013, veröffentlicht in TEXTE ZUR KUNST, Dezember 2013, 23. Jahrgang, Heft 92.

VBKW

2008  |  ERNEUTE NEGATIVAUSBELICHTUNG  |  Eine Ausstellung von Ralph Mecke bei Camera Work gibt den Impuls zur Herstellung von Schwarz-Weiß-Negativen über die Ausbelichtung von digitalen Daten. Während die Herstellung in diesem Jahr noch in Kooperation mit einem anderen Schwarz-Weiß-Fotolabor erfolgt, führt der Erfolg des Produktes im Jahr 2015 zu dem Entschluss, ein neues modernes Schwarz-Weiß-Labor in Berlin aufzubauen.

2007 | Symposium Staatsgalerie Stuttgart |

2006  |  DIGITALISIERUNG STAATSGALERIE STUTTGART  |  Für die Staatsgalerie Stuttgart digitalisieren wir mit dem Cruse-Scanner eine Reihe von Gemälden, u. a. von Claude Monet das Gemälde “Felder im Frühling”. Die Datensätze dienen dem Haus unter vielen weiteren Anwendungen auch zur Bestandsaufnahme.

2005  |  CRUSE-SCANNER / REFERENZ-SCAN  |  recom beginnt mit der Erstellung von Referenz- oder Textur-Scans von Originalen, z. B. Vintage Prints und Gemälden, mit dem Cruse-Scanner. Je nach Kundenwunsch verbleibt der Scan als Rohscan oder erhält eine individuelle Retusche von Staub und Kratzern.

2005  |  WAXED DITONE  |  Für Will McBride‘s Ausstellung bei Camera Work in Berlin sucht man nach einer Möglichkeit, den unterschiedlichen Glanzgrad des Inkjets zu egalisieren und einen Schutz der empfindlichen Oberfläche zu ermöglichen. Die Bildfläche des DITONE-Drucks wird mit einem auch in der Restaurierung verwendeten Wachs versehen. Durch Polieren wird eine gleichmäßig matt glänzende Versiegelung erreicht, die den Druck vor Umwelteinflüssen, Verschmutzungen und Fingerabdrücken schützt.

2002  |  DITONE  |  Eine enge Zusammenarbeit mit EPSON und der heutigen GMG führen dazu, dass der Inkjet-Druck nun Halbtöne darstellen kann. recom etabliert darauf basierend die Eigenmarke DITONE, die auch im Namen die Idee des Halbtons trägt.

1999  |  ENTWICKLUNG MIT EPSON  |  Die ersten Drucker von EPSON sind nur bedingt in der Lage, eine exakte Farbsteuerung bzw. Halbtöne zu generieren. recom entwickelt auf Grundlage der Steuerung des HELL 403 Farbbild-Recorders eine Möglichkeit, die Drucker genauer anzusteuern. Diese Idee ist Grundlage für das heutige Proof System von GMG, welches bspw. den Offset-Druck mithilfe von Inkjet-Druckern simuliert. Die hier verwendete Farbsteuerung integriert EPSON daraufhin in deren Software.

1996  |  KOOPERATION MIT SHIMA SEIKI  |  recom wird sodann von SHIMA SEIKI als Testunternehmen ausgewählt, um die neue Technologie auch weiterzuentwickeln und voranzutreiben. Es folgt eine reger schriftlicher und persönlicher Austausch zwischen Deutschland und Japan und in Rekordzeit wird neue Hard- und Software entwickelt.

1996  |  DIGITALE BILDBEARBEITUNG MIT SHIMA  |  Die Bildbearbeitung mit SHIMA revolutioniert diese, weil sie eine gemeinschaftliche Bearbeitung mit dem Fotografen in Echtzeit am Computer ermöglicht. Weiterhin sollen nicht nur die neuen Möglichkeiten der Bildmanipulation genannt sein, sondern auch die Verwendung von Eingabestiften zur Zeigerführung. SHIMA ist der Vorläufer von Photoshop und wird aufgrund der überlegenen Technologie bis ins Jahr 2008 verwendet. recom hat die Gelegenheit als eines der ersten Unternehmen, diese Technologie im Austausch mit SHIMA SEIKI auszuprobieren.

1995  |  DIGITALDRUCK MIT I.R.I.S.-DRUCKER VON SCITEX  |  recom führt die Inkjet-Produktion auf Papier mit einem I.R.I.S.-Drucker ein, die dem heutigen recom ART Inkjet-Druck bzw. DITONE ähnelt.

1991  |  LIGHTJET 2000  |  Nach dem HELL C100 und dem CPR 403 schafft sich die recom den LIGHTJET 2000 an. Die heute bekanntesten LIGHTJETS werden für die Ausbelichtung von Fotopapier und Dias in einer maximalen Größe von 10 x 14 Inch gebaut. Viele Jahre später werden auch größere LIGHTJETS für Großdias und Großfotos für die Werbung konzipiert.

1990  |  INKJET-DRUCK AUF SEIDE  |  Für Gunter Sachs druckt die recom Porträts von Claudia Schiffer auf Seide. Verwendet wird ein Drucker von STÖRK sowie Reaktivfarben, die ihre volle Farbkraft nach der Bedampfung in einer Druckglocke entfalten. Der recom gelingt damit der Durchbruch als innovativer Dienstleister für Kunstschaffende. Es folgen Produktionen für Cindy Sherman und Kodak.

1989  |  DIGITALE BILDBEARBEITUNG MIT CHROMACOM  |  recom ist ein Pionier der digitalen Bildbearbeitung. Der CHROMACOM ist der modernste Bildbearbeitungsrechner mit einer Netzwerktechnologie, die erlaubt, auf mehrere Festplatten zu speichern und umzukopieren. Die heutige Servertechnologie basiert auch auf dieser Idee.

1989  |  HELL 399 TROMMEL-SCANNER  |  Der HELL 399 Trommel-Scanner ist der erste Auf- und Durchsicht-Scanner, der über analoge Farbregler auch Halbtöne digitalisieren kann, vor allem auf sogenannten Datentöpfen (Entwicklung für die Raumfahrt der NASA). Dies bildet die Grundlage für die Akzeptanz dieser neuen digitalen Technologie und war entscheidend für die digitale Bildbearbeitung mit dem CHROMACOM. Halbtöne sind auch heute noch eine der größten Herausforderungen moderner Drucktechniken wie z. B. UV-Druck.

1989 | CPR 403 | Hauptsächlich wird der Belichter CPR 403 für die digitale Ausbelichtung von Fotopapier verwendet. recom startet als erstes Unternehmen den Versuch, hiermit Dias zu belichten und ist erfolgreich. Die Besonderheit besteht darin, dass zeitgleich Rot, Grün und Blau belichtet werden können, was einen erfolgsentscheidenden Zeitvorteil mit sich bringt. Die LIGHTJETS der 2000-Serie beruhen auf diesem Prinzip. Eine weitere Spezialanwendung war die Ausbelichtung von Farbauszügen (Schwarz-Weiß-Negativ für die Farben Rot, Grün und Blau). Diese Technik wird im Zuge des Aufbaus des neuen Color-Labors in 2017 wieder angewendet, z. B. für die Landschaftsaufnahmen von Peter Funch.

1987  |  KLIMSCH LOGALUM  |  Die  Lichtmessung und die Steuerung der Farben wird mithilfe der KLIMSCH LOGALUM  für alle Farben im Strahlengang des Vergrößerers angewendet. Die damals revolutionäre Technik wird heute mithilfe der HEILAND ELECTRONIC als LED-Variante für den recom ART REANALOG WORKFLOW umgesetzt. Im Schwarz-Weiß-Bereich wird mit der Split-Belichtung von Blau und Gelb die Gradationssteuerung vorgenommen mithilfe des HEILAND ELECTRONIC Splitgrade.

1987  |  KLIMSCH KOMPAKTKAMERA  |  Es werden analoge 1:1-Duplikate von Vorlagen erstellt. Die KLIMSCH Kompaktkamera ist sozusagen der Vorläufer des heutigen CRUSE-Scanners.

1987  |  ANALOGES FARBMANAGEMENT  |  Unter Zuhilfenahme von Densitometern wird ein genaues und treffsicheres analoges Farbmanagement aufgebaut. Die Idee dahinter ist, mit der ersten Belichtung eine Farbgenauigkeit von über 95 % zu erreichen und damit eine höhere Produktivität. Dies ist die Grundlage für den heutigen REANALOG WORKFLOW der recom ART.

1987  |  COLENTA RA4-ENTWICKLUNG  |  Das neue Kalenderjahr steht im Zeichen der Farbe. Die Farbentwicklung von C-Prints wird vorangetrieben und die RA4-Entwicklungsmaschine für höhere Farbgenauigkeit und Farbstabilität optimiert. Die COLENTA Farbmaschine dient dazu, Farbauszüge, die am C100 gefertigt werden auf Color-Papier zu bringen. Das angewendete Verfahren heißt Color-Separation und wird auch heute wieder angewendet.

1987  |  HELL C100  |  Der HELL C100 ist die erste Maschine der recom, mit der man ein Dia digital duplizieren kann. Die drei Lichtfarben werden einzeln abgetastet und simultan auf ein neues Dia belichtet. Auf diese Weise werden Zweitvorlagendias erstellt und in Kooperation mit Grieger Ostfildern ein 5 x 12 m großer Leuchtkasten für den Stuttgarter Bahnhof produziert.

1986  |  ANALOGE RETUSCHE  |  Die Retusche von Dias, Schwarz-Weiß- und Color-Negativen sowie von Aufsichtsmaterialien jeglicher Art wird im selben Jahr ins Produktportfolio aufgenommen.

1986  |  GRÜNDUNG RECOM  |  recom wird als Schwarz-Weiß-Labor durch die ehemaligen Grieger-Lehrlinge Michael Fritz und Thomas Saalfrank gegründet und befasst sich zunächst mit Schwarz-Weiß-Spezialanwendungen, beispielsweise mit der analogen Fotomontage.